Wärmetauscher oder Wärmepumpen: Welche Poolheizung passt zu Ihnen?

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Um die Badesaison zu verlängern und den Pool auch außerhalb der sonnigen Tage nutzen zu können, ist eine effiziente Poolheizung unverzichtbar. Die Vielfalt an Poolheizungen kann jedoch verwirrend sein. In diesem Artikel erläutern wir die Funktionsweise von Wärmepumpen und Wärmetauschern und welche Poolheizungsoptionen Sie haben.

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Das volle Poolerlebnis auch bei kühlen Außentemperaturen

So schön das Schwimmen im Pool auch sein mag, es kann mühsam sein, auf die optimale Temperatur des Wassers angewiesen zu sein. Besonders in Deutschland ist es der Sonne nicht immer möglich, einen Pool mit ausreichend Wärme zu versorgen. Dichte Bäume oder hohe Bebauung können die Sonneneinstrahlung auf den Pool zusätzlich einschränken. Um die Badesaison also künstlich zu verlängern und um nicht immer auf die perfekte Temperatur warten zu müssen, wird die Nutzung einer Poolheizung unerlässlich. Unabhängig von der gewählten Heizmethode, empfiehlt es sich den Pool jedoch immer nachts abzudecken, um weiteren Wärmeverlust zu minimieren.

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Wärmepumpe

Wärmepumpen sind eine beliebte und effiziente Option zur Poolheizung in Deutschland. Sie nutzen die Umgebungstemperatur, um das Poolwasser zu erwärmen, unabhängig von der Sonneneinstrahlung. Dabei entziehen sie mittels eines Kompressors der Umgebungsluft die Wärme und geben sie über einen Wärmetauscher an das Poolwasser ab. Dadurch können Pools auch an milden, sonnenfreien Tagen genutzt werden und die Badesaison wird verlängert.

Die Wärmepumpe erfordert lediglich die Einstellung der gewünschten Wassertemperatur. Ein integrierter Sensor misst dann die Durchflusstemperatur des Wassers und heizt es bei Bedarf auf den eingestellten Sollwert. In sehr kalten Gegenden und in Grenzfällen empfiehlt es sich, im Zweifelsfall eine etwas stärkere Wärmepumpe zu wählen, damit man eine ausreichende Heizgeschwindigkeit erreicht.

Wie wird die Wärmepumpe aufgestellt und angeschlossen?

Für eine optimale Aufstellung der Wärmepumpe im Freien ist es wichtig, dass die Luft ungehindert durch die Anlage zirkulieren kann. Ein Mindestabstand zur Hauswand, der je nach Modell variiert, ist daher erforderlich. Die Wärmepumpe sollte auf einer stabilen Unterlage wie Waschbetonplatten platziert werden und einen ausreichend dimensionierten und abgesicherten Stromanschluss am Standort haben. Zusätzlich ist es ratsam, sie so zu positionieren, dass niemand in der Nähe durch die Betriebsgeräusche beeinträchtigt oder gestört wird.

Um die Wärmepumpe in den Filterkreislauf zu integrieren, wird ein Bypass verwendet, der es ermöglicht, sie separat vom Wasserkreislauf abzusperren. In der Regel werden 50 mm PVC-Hartrohr oder Flexschläuche für den Anschluss der Wärmepumpe verwendet, aber auch 38 mm Riffelschläuche mit Adaptern sind möglich.

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Wärmetauscher

Im Gegensatz dazu erfordert die Poolheizung mit einem Wärmetauscher einen höheren Organisationsaufwand, da der Einbau dieser Heizungsart in Abstimmung mit einem Heizungsbauer erfolgen muss, um den Anschluss an den Hauspufferspeicher zu gewährleisten. Die Erwärmung Ihres Pools erfolgt dann durch einen Gas- bzw. Ölkessel oder auch von einer Wärmepumpe oder Solaranlage.

Im Wärmetauscher fließen zwei Hydraulikkreise gegeneinander. Dadurch wird die Wärme vom Heizungssystem des Hauses auf das Poolwasser übertragen. Der eine Hydraulikkreislauf transportiert das warme Wasser aus dem Hauspufferspeicher zum Wärmetauscher, während der andere Kreislauf das abgekühlte Poolwasser zurückführt. Durch diese effiziente Wärmeübertragung wird das Poolwasser auf angenehme Temperaturen gebracht, unabhängig von äußeren Wetterbedingungen oder Sonneneinstrahlung.

Wie wird ein Wärmetauscher installiert?

Generell sollten Sie für den Anschluss an den Hauspuffspeicher immer auf die Expertise eines erfahrenen Heizungsbauers vertrauen. Er gewährleistet letztendlich eine effiziente und sichere Nutzung des Wärmetauschers. Dieser wird zunächst einen geeigneten Standort mit ausreichend Abstand zur Hauswand auswählen, damit eine effektive Luftzirkulation sichergestellt werden kann. Die Verbindungen zu den Rohrleitungen und der Stromanschluss müssen dann präzise durchgeführt werden, während ein Bypass die unabhängige Poolnutzung ohne Heizung ermöglicht.

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Wir stehen Ihnen gerne helfend bei der ausführlichen Beratung, Planung und Umsetzung zur Seite.